Shopsysteme Vergleich 2023
Wer sich einen Webshop einrichten möchte, bekommt es mit einer unüberschaubaren Auswahl an Systemen zu tun. Hier werden die Unterschiede der wichtigsten Anbieter erläutert.
Welche Shopsysteme gibt es?
- Mietshop-Systeme: Variante für Einsteiger. So ein Shop kann schnell und einfach selbst eingerichtet werden, der Verkauf kann sofort beginnen. Dafür wird eine monatliche Gebühr bezahlt.
- Komplettlösungen für E-Commerce: Shopsysteme für fortgeschrittene Nutzer. Sie beinhalten anspruchsvolle Module wie CRM, ERP oder Warenwirtschaftslösungen.
- Open-Source-Systeme: Für technisch versierte Betreiber geeignet. Die Software ist kostenlos, muss aber selbst eingerichtet und an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.
- E-Commerce-Plugins für WordPress: Für Anfänger, das sich jedoch nicht für umfangreiche Shops eignet. Eine Erweiterung für wordpressbasierte Websites, die sich auch von wenig erfahrenen Anwendern einfach umsetzen lässt.
Gute Beispiele für Mietshop-Systeme
Baukastensysteme mit intuitiver Bedienbarkeit. Nach dem SaaS-Modell (Software as a Service) erstellt jeder Kunde seinen eigenen Shop, managed die Shopverwaltung und nimmt selbst individuelle Anpassungen vor.
1.) Shopify: Mit über 800.000 Unternehmen eine der größten, wenn nicht die größte Shop-Plattform der Welt. Preismodelle: 29$ // 79$ // 299$
2.) Wix: Website-Baukasten, der sowohl privaten Usern als auch professionellen E-Commerce-Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen anbietet. Preismodelle: 12,50€ // 16,50€ // 24,50€
Komplettlösungen für E-Commerce
Dabei erwirbt der Kunde eine Software-Lizenz für das Shopsystem. So eine On-Premise-Lösung erlaubt die individuelle Anpassung der Software an die eigenen Bedürfnisse. Agenturen helfen beim Zuschnitt der Anwendungen auf die jeweiligen Arbeitsabläufe im einzelnen Unternehmen.
1.) Gambio: Besonders flexible Software mit über 25.000 Shopbetreibern. Preise: 19,95€ // 49,95€ // 99,95€
2.) Mondo Media: Der Anbieter hat angekündigt, die Weiterentwicklung seiner Software einzustellen. Bestehende Shops können weiter betrieben werden, neue Shop-Lizenzen stehen dann jedoch nicht mehr zur Verfügung. Preise: 99€ // 249€ // 399€
Open-Source-Systeme
Das sind Systeme, die normalerweise kostenlos zur Verfügung stehen und individuell angepasst werden können. Darüber hinaus gibt es aber auch kostenpflichtige Dual-Licence-Modelle mit Support-Möglichkeit
1.) Magento: Online-Shop Software, Magento Commerce ist Teil der Adobe Commerce Cloud. Preise: kostenlose Version möglich // 89$
2.) Shopware: Der Anbieter setzt mit seinen Shoplösungen nach eigenen Angaben auf mehr Flexibilität und weniger Komplexität. kostenlose Version möglich // Einmalog 1.295€ // Einmalig 5.995€
E-Commerce Plugins für WordPress
Mit WP-Plugins kann man einen Online-Shop in eine bestehende Website integrieren, die auf WordPress basiert. Die Tools sind meist kostenlos und einfach zu installieren. Es stehen jedoch nur eingeschränkte Funktionen zur Verfügung.
1.) wpShopGermany: Das deutsche WordPress Shop-Plugin bietet eine einfache Integration in bestehende, widgetfähige Templates. Preise: 25€ // 45€ // 149€
2.) Woo Commerce: Mit über 70.000.000 Downloads eine der größten E-Commerce-Plattformen der Welt. Preise: kostenlos
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Die 4 besten Shopsysteme in der Gegenüberstellung mit Vor- und Nachteilen, Leistungen und Preisen.
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