Wer sich einen Webshop einrichten möchte, bekommt es mit einer unüberschaubaren Auswahl an Systemen zu tun. Hier werden die Unterschiede der wichtigsten Anbieter erläutert.

Welche Shopsysteme gibt es?

  1. Mietshop-Systeme: Variante für Einsteiger. So ein Shop kann schnell und einfach selbst eingerichtet werden, der Verkauf kann sofort beginnen. Dafür wird eine monatliche Gebühr bezahlt.
  2. Komplettlösungen für E-Commerce:  Shopsysteme für fortgeschrittene Nutzer. Sie beinhalten anspruchsvolle Module wie CRM, ERP oder Warenwirtschaftslösungen.
  3. Open-Source-Systeme: Für technisch versierte Betreiber geeignet. Die Software ist kostenlos, muss aber selbst eingerichtet und an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden.
  4. E-Commerce-Plugins für WordPress: Für Anfänger, das sich jedoch nicht für umfangreiche Shops eignet. Eine Erweiterung für wordpressbasierte Websites, die sich auch von wenig erfahrenen Anwendern einfach umsetzen lässt.

Gute Beispiele für Mietshop-Systeme

Baukastensysteme mit intuitiver Bedienbarkeit. Nach dem SaaS-Modell (Software as a Service) erstellt jeder Kunde seinen eigenen Shop, managed die Shopverwaltung und nimmt selbst individuelle Anpassungen vor.

1.) Shopify: Mit über 800.000 Unternehmen eine der größten, wenn nicht die größte Shop-Plattform der Welt. Preismodelle: 29$ // 79$ // 299$

2.) Wix: Website-Baukasten, der sowohl privaten Usern als auch professionellen E-Commerce-Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen anbietet. Preismodelle: 12,50€ // 16,50€ // 24,50€

Komplettlösungen für E-Commerce

Dabei erwirbt der Kunde eine Software-Lizenz für das Shopsystem. So eine On-Premise-Lösung erlaubt die individuelle Anpassung der Software an die eigenen Bedürfnisse. Agenturen helfen beim Zuschnitt der Anwendungen auf die jeweiligen Arbeitsabläufe im einzelnen Unternehmen.

1.) Gambio: Besonders flexible Software mit über 25.000 Shopbetreibern. Preise: 19,95€ // 49,95€ // 99,95€

2.) Mondo Media: Der Anbieter hat angekündigt, die Weiterentwicklung seiner Software einzustellen. Bestehende Shops können weiter betrieben werden, neue Shop-Lizenzen stehen dann jedoch nicht mehr zur Verfügung. Preise: 99€ // 249€ // 399€

Open-Source-Systeme

Das sind Systeme, die normalerweise kostenlos zur Verfügung stehen und individuell angepasst werden können. Darüber hinaus gibt es aber auch kostenpflichtige Dual-Licence-Modelle mit Support-Möglichkeit

1.) Magento: Online-Shop Software, Magento Commerce ist Teil der Adobe Commerce Cloud. Preise: kostenlose Version möglich // 89$

2.) Shopware:  Der Anbieter setzt mit seinen Shoplösungen nach eigenen Angaben auf mehr Flexibilität und weniger Komplexität. kostenlose Version möglich // Einmalog 1.295€ // Einmalig 5.995€

E-Commerce Plugins für WordPress

Mit WP-Plugins kann man einen Online-Shop in eine bestehende Website integrieren, die auf WordPress  basiert. Die Tools sind meist kostenlos und einfach zu installieren. Es stehen jedoch nur eingeschränkte Funktionen zur Verfügung.

1.) wpShopGermany:  Das deutsche WordPress  Shop-Plugin bietet eine einfache Integration in bestehende, widgetfähige Templates. Preise: 25€ // 45€ // 149€

2.) Woo Commerce: Mit über 70.000.000 Downloads eine der größten E-Commerce-Plattformen der Welt. Preise: kostenlos

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Die 4 besten Shopsysteme in der Gegenüberstellung mit Vor- und Nachteilen, Leistungen und Preisen.

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